Corona-Virus: Wie geht critical care mit der Pandemie um?

 

 

Eine Antwort auf drängende Fragen für critical care Patienten

Wir befinden uns in einer Zeit höchster Unsicherheit: Täglich liest und hört man neue Schreckensmeldungen rund um "Covid-19", wird weiter in seinem persönlichen öffentlichen Leben eingeschränkt, bangt um kranke und alte Angehörige. Viele Patienten von critical care gehören aufgrund ihrer Vorerkrankung zu einer Risikogruppe, die vor einer Ansteckung besonders geschützt werden müssen. Hier möchten wir Ihnen aufzeigen, wie wir mit der Pandemie umgehen.

1. Was macht critical care, um die Kunden vor einer Infektion zu schützen?

Wir haben unsere Servicefahrer, die täglich bei unseren Kunden vor Ort in der Häuslichkeit sind, um sie mit Therapiegeräten, Sauerstoff und Zubehör zu versorgen, weitestgehend im betrieblichen Ablauf separiert. Sie kommen derzeit nicht in Kontakt mit anderen Mitarbeitern des Unternehmens, um etwaige Infektionsketten zu unterbrechen. Desweiteren wurde jedes Fahrzeug mit Wasser und Seife ausgestattet, was unseren Fahrern ermöglicht, nach jedem Kunden eine ausführliche Handwäsche zu betreiben - die hilfreichste Maßnahme im Schutz gegen eine Infektion!

2. Der Servicefahrer war heute bei mir und trug keinen Mundschutz. Wieso nicht?

Es ist derzeit äußerst schwierig, an Atemschutzmasken zu kommen. Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Gesundheitsbehörden und haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um an dieses Schutzzubehör zu gelangen - leider bisher vergeblich. Atemschutzmasken sind momentan Ärzten und Pflegepersonal vorbehalten, die in noch prekäreren Situationen stecken. Sie werden desweiteren nur als sinnvoll erachtet für Personen, die bereits mit dem Virus infiziert sind, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen zu minimieren, und schützen generell nicht vor einer Ansteckung. Hierzu möchten wir auf die Homepage der BZgA verweisen: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/faqs-coronaviruscovid-19.html

3. Was macht critical care, um seine eigenen Mitarbeiter zu schützen und Infektionsketten zu unterbrechen?

Die Mitarbeiter arbeiten mit großer Einsatzbereitschaft und Flexibilität entweder in einem 2-Schicht-System oder, wo möglich, im Homeoffice. So reduzieren wir die Anzahl an Mitarbeitern, die sich täglich im Büro über den Weg laufen, auf ein absolutes Minimum. Zwischen den einzelnen Bereichen wie z.B. dem Lager und dem Verwaltungsgebäude sowie hier den einzelnen Etagen kommt es zu keinem unnötigen Personenverkehr mehr. Täglich trifft sich eine Corona-Arbeitsgruppe, um weitere Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Patienten zu beschließen und auf die aktuellen Vorgaben seitens der Behörden zu reagieren.

4. Ich habe noch Urlaub geplant und benötige eine Urlaubsversorgung. Was kann ich tun?

Aufgrund der angespannten Lage haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, bis auf weiteres keine Urlaubsversorgungen mehr anzubieten. Auch wir haben es extrem schwer, notwendige medizintechnische Geräte und Zubehör zu beschaffen und müssen in dringlichen Situationen lieferfähig bleiben. Dies betrifft ausdrücklich nicht bereits geplante, zugesagte Versorgungen und kurze Versorgungen in dringenden Fällen (z.B. Teilnahme an einer Beerdigung). Auch ärztlich verordnete Reha-Versorgungen sind von dieser Regelung ausgenommen. Bei Fragen zu Ihrer individuellen Versorgung nehmen Sie bitte Kontakt mit unserem Team für die Sauerstoff-Therapie auf.

Wir sind für Sie da - bleiben Sie bitte für uns zu Hause